Das 10. Rennen 2018

Das 10. Rennen 2018

Schnappi Schlammschlacht

Eines mal vorweg: Ja, bei diesem Rennen wurde mehr Schlamm verteilt als an einem Wochenende auf einer Beautyfarm.

Fahrern und Maschinen wurde einiges abverlangt, aber auch einiges drauf gepappt.

Vor dem freien Training fuhr der Veranstalter schwere Geschütze auf, mit mehreren Baggern und Traktoren wurde die Bahn „abgezogen“ um sie von der oberen Erdschicht zu befreien.

Da es jedoch immer wieder regnete hielt dies leider nicht all zu lange an, nach Ende der ersten Vorläufe glich die Bahn eher einem gepflügten Acker als einer Rennstrecke.

Wieder wurde mit schwerem Gerät geschabt um die Bahn für die Jugend befahrbar zu machen (die Gefahr war zu groß, dass einer der jungen Fahrer in einer Furche verschwindet).

Der Zeitplan war zu diesem Zeitpunkt schon völlig hinüber, wurde nur noch vom Wetter diktiert.

Ziel war es den 2. und 3. Vorlauf noch „über die Bahn“ zu bringen, zwischen den Renneinsätzen versuchte man mit vollem Einsatz Mann (und die einzige Frau heuer) und Maschine unter dem Dreck wieder zu finden.

In der „Boxengasse“ wurde mit Schaufeln und Scheibtruhen versucht die Erdhäufen wieder zu beseitigen, der Asphalt war schon bald nicht mehr zu sehen.

Mutig stellten sich noch im Hoffnungslauf einige Teilnehmer der Chance doch noch im Finallauf mitfahren zu können.

Dieser musste dann jedoch auf Grund der mittlerweile unbefahrbaren Strecke abgebrochen werden, es war kein Rennen mehr, sondern ein Wettkampf wer am längsten fährt ohne im Dreck zu liegen. Dadurch war die Gefahr, dass sich noch jemand verletzt einfach zu groß geworden.

So wurden die Sieger der einzelnen Kategorien über die bisherigen Ergebnisse ermittelt, aus unserer Sicht waren an diesem Tag alle Sieger, denn sie haben sich der Schlammschlacht mutig gestellt.

Der schnellste war an diesem Tag Markus Stradner, der sich damit zum „Master of Dirt“ vor Matthias Rumpler und Bernhard Schöny gekrönt hat.

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